Entdeckung Uran und Radioaktivität

 

1789

Der deutsche Apotherker und Chemniker Marin Heinrich Klapproth gibt in einer Ansprache (24.09.1789) vor der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin die Entdeckung des Urans bekannt. Dieses neue Element entdeckte er bei der Untersuchung von „Eisenpecherz“, welches aus der Grube „Georg Wagsfort“ im erzgebirgischen Johanngeorgenstadt kommt. Er benannte es nach dem neu entdeckten Planeten Uranus.

1825

Laut Statistiken des sächsischen Erzbergbaus kamen von 1825 bis 1900 etwa 110 Tonnen Uranerz zum Verkauf. Wesentliche Fundorte waren hierbei die Bergreviere von Schneeberg, Johanngeorgenstadt und Jachymov (St. Joachimsthal)

1826

Joseph Riedel aus den Sudeten entwickelte ein Verfahren zur Herstellung von Uranglas. Zuerst waren es grün und gelb gefärbte Gläser (Annagelb und Eleonorengrün, benannt nach den Töchtern). Eine wichtige Eigenschaft dieser Urangläser ist, dass Sie unter ultraviolettem Licht fluoreszieren.

1841

Dem Franzosen Eugéne M. Peligot gelang es metallisches Uran herzustellen.

1896

Der französische Physiker Henri Bequerel erkannte, dass Uran unsichtbare Strahlungen aussendet. Seine Schülerin Marie Curie interpretierte die Forschungsergebnisse richtig und gab dem Phänomen den Namen „Radioaktivität“

1897

Marie Curie entdeckt gemeinsam mit ihrem Mann Pierre das neue radioaktive Element Radium. Radium entsteht in kleinster Menge beim Zerfall von Uran und ist hochradioaktiv. Um den Bruchteil eines Gramms Radium zu erzeugen, verbrauchten die Curies Tonnen von Uran aus der Uranaufbereitungsanlage St. Joachimsthal. Rein rechnerisch ist in 2,8 Tonnen Uranmetall lediglich 1g Radium enthalten.

Beginn 20. Jahrhundert

Radium schrieb man heilende Wirkung zu. Die Folge war ein sorgloser Umgang mit radioaktiven Element. Das Gütesiegel „radioaktiv“ versprach schnelle Heilung, wenn das Präparat nur stark genug war. Bald war Radium die teuerste Ware dieser Zeit (bis zu 200.00 Reichsmark pro Gramm). In Folge dessen, wurde der Abbau von Uranerzen deutlich ausgeweitet.

 

Radioaktive Produkte:

  • Radioaktive Erde für Moorpackungen

  • Radioaktive Zahncreme

  • Radiumbier

  • Radiumhaltiges Haarwasser

  • Uhren mit radioaktiven Leuchtzifferblättern

Die Auswirkungen auf das menschliche Gewebe waren allerdings in noch nicht ansatzweise erforscht.

1906

Starke radioaktive Wässer werden in Jachymov erschlossen und man errichtete ein Kurbad von Weltrang.

1908

Die Suche radioaktiver Wässer in Sachsen beginnt (Prof. Schiffner und Ing. Weidig von der Bergakademie Freiberg im Auftrag des Königlich Sächsischen Finanzministeriums).

1909

Erfolgversprechende Quellen werden im Schlemaer Markus-Semmler-Stollen erkundet. (Wasserlösestollen des Schlemaer-Schneeberger Bergbaureviers)

1911

Ernest Rutherford entdeckt, dass ein Atom aus einem extrem kleinen, dichten Kern besteht.

1913

Erste Heilwasserausgabe von radioaktivem Wasser in Oberschlema. Niels Bohr stellt fest, dass Elektronen gesetzmäßig den Atomkern umkreisen.

1918

Das Radiumbad Oberschlema eröffnet sein Kurgebäude. Die ersten Kurgäste reisen nach Oberschlema.

1919

Niels Bohr entdeckt das Proton im Atomkern.

1932

Der Engländer James Chadwik entdeckt das Neutron und leitet damit das Atomzeitalter ein. Albert Einstein entwickelt seine revolutionäre Relativitätstherorie (E = m*c²). Sie leitet eine neue Ära in der physikalischen Forschung ein, weil damit die Energie der Masse gleichgestellt wird.

1933

Der ungarische Physiker Leo Szilard beweist theroretisch, dass die Spaltung von Atomkernen möglich ist. Eine Kettenreaktion wäre die Folge.

1938

Otto Hahn, Fritz Strassmann und Lise Meitner entdecken die Kernspaltung, d.h. dass ein schwerer Atomkern durch die Bestrahlung/Beschuss mit Neutronen, in 2 verschieden schwere Bruchstücke zerfällt.

1939

Mehrere Wissenschaftler (u.a. Fermi und Szilard) führen den theoretischen Nachweis, dass eine Kettenreaktion infolge Kernspaltung möglich ist. Szilard war als Jude einer der ersten Flüchtlinge vor dem Nationalsozialismus. Er erkannte den möglichen militärischen Nutzen seiner wissenschaftlichen Arbeit und drängte Albert Einstein, einen Brief an den Präsidenten der USA, Roosevelt, zu schreiben. In diesem Brief wurde vor der Gefahr gewarnt, dass Deutschland eine Atombombe mit fürchterlicher, sogar kriegsentscheidender Vernichtungswirkung entwickelt. In Zuge dessen wurde ein Commitee on Uranium berufen, welches die Aufgabe hatte, die Möglichkeit des Baus einer Atombombe zu prüfen. Sowjetische Physiker hielten die Überlegungen, die Kernspaltung für militärische Zwecke zu nutzen, für äußerst zweifelhaft. In Deutschland wird die Ausfuhr von Uran verboten und die Uranvorräte werden gesichert.

1941

In Großbritannien wurde durch das MAUD-Komitee festgestellt, dass der Bau einer Atombombe möglich sei und diese Waffe bereitgestellt werden könnte

1942

Der Präsident der Vereinigten Staaten gibt die Order eine Nuklearwaffe zu entwickeln.

1943

In den USA beginnt im Januar der Bau der Atombombe. 1943 wird eine weltweite Erfassung aller Uranvorräte und Lagerstätten erfasst und die Möglichkeit angestrebt, diese unter amerikanische Kontrolle zu bringen. Das Bombenprojekt entwickelt sich innerhalb von 18 Monaten zum Großprojekt. Zum Kriegsende sind mehr als 40.000 Mitarbeiter beschäftigt. In der Sowjetunion steht die Spionage im Vordergrund. Die eigene Entwicklung wird nur langsam begonnen und die bereitgestellten Ressourcen wurden in keiner Weise den Erfordernissen des Atomprojektes gerecht.

1945

Einstein und Szilard sprechen sich in einem Brief an den Präsidenten der USA, gegen den Einsatz einer Atombombe aus.

Am 16.07.1945

wird die erste Atombombe der Welt in der Wüste von New Mexiko gezündet. (eine Plutoniumbombe)

06.08.1945

Atombombenabwurf auf Hiroshima (Japan)

09.08.1945

Atombombenabwurf auf Nagasaki (Japan), Beide Bomben, welche nicht mehr kriegsentscheidend waren, aber als Vergeltung für Pearl Harbour dienten, töteten 155.000 Menschen. Ehemalige Verbündete werden zu Feinden. Ab Mai 1945 beginnen die Erkundungsarbeiten im tschechischen Jachymov und im Erzgebirge. Die USA definiert Atombomenziele der Sowjetunion (Industrie- und Regierungszentren).

1946

Im Mai beginnt die sowjetische Militäreinheit, Feldpost Nr. 27 304, mit der Uransuche und mit Gewinnungsarbeiten und Johanngeorgenstadt und in Oberschlema. Im Juni ist das Bergwerk Sachsenerz AG in Johanngeorgenstadt wieder in Betrieb und Bergleute werden in Arbeit vermittelt. Weil die Arbeitskräfte nicht ausreichten, wurden auch Frauen eingesetzt.

Ab August

erfolgten die ersten Uranlieferungen an die Sowjetunion. Am 24.12.1946 gelingt im Moskauer Labor die erste atomare Kettenreaktion.

1947

Im Mai wird in der Sowjetunion der Beschluss zur Gründung einer staatlichen Aktiengesellschaft gefasst. Dieses Uranerzbergbauunternehmen wird aus Geheimhaltungsgründen als Staatliche Aktiengesellschaft der Buntmetallindustrie „Wismut“ bezeichnet. Die Uranlieferungen werden als Reparationsleistung festgeschrieben. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Moskau. Am 02.07.1947 wird eine Zweigniederlassung in Aue angemeldet. In diesem Jahr wurden 150 Tonnen Uranerz in die Sowjetunion geliefert. Es beginnt die Rekrutierung von Arbeitskräften in der gesamten sowjetischen Besatzungszone.

1949

Am 29.10.1949 wird auf dem Versuchsgelände in Kasachstan die erste sowjetische Atombombe gezündet

1950

Der Präsident der USA Truman ordnete den Bau einer Wasserstoffbombe an, deren Sprengkraft die der Atombombe um ein Vielfaches übersteigt.

1952

Die erste Wasserstoffbombe wird am 1.11.1952 von den USA auf dem Winiwtok-Atoll im Pazifik gezündet.

1953

Am 12.08.1953 erfolgt die Zündung der ersten sowjetischen Wasserstoffbombe.

1990

Die Politische Wende führte zum Stopp des Abbaus von Uranerzen in Schlema. In den Jahren nach der Wiedervereinigung wurden die Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus saniert.

 

 

 

1825

Laut Statistiken des sächsischen Erzbergbaus kamen von 1825 bis 1900 etwa 110 Tonnen Uranerz zum Verkauf. Wesentliche Fundorte waren hierbei die Bergreviere von Schneeberg, Johanngeorgenstadt und Jachymov (St. Joachimsthal)

1826

Joseph Riedel aus den Sudeten entwickelte ein Verfahren zur Herstellung von Uranglas. Zuerst waren es grün und gelb gefärbte Gläser (Annagelb und Eleonorengrün, benannt nach den Töchtern). Eine wichtige Eigenschaft dieser Urangläser ist, dass Sie unter ultraviolettem Licht fluoreszieren.

1841

Dem Franzosen Eugéne M. Peliugot gelang es metallisches Uran herzustellen.

1896

Der französische Physiker Henri Bequerel erkannte, dass Uran unsichtbare Strahlungen aussendet. Seine Schülerin Marie Curie interpretierte die Forschungsergebnisse richtig und gab dem Phänomen den Namen „Radioaktivität“

1897

Marie Curie entdeckt gemeinsam mit ihrem Mann Pierre das neue radioaktive Element Radium. Radium entsteht in kleinster Menge beim Zerfall von Uran und ist hochradioaktiv. Um den Bruchteil eines Gramms Radium zu erzeugen, verbrauchten die Curies Tonnen von Uran aus der Uranaufbereitungsanlage St. Joachimsthal. Rein rechnerisch ist in 2,8 Tonnen Uranmetall lediglich 1g Radium enthalten.

Beginn 20. Jahrundert

Radium schribe man heilende Wirkung zu. Die Folge war ein sorgloser Umgang mit radioaktiven Element. Das Gütesiegel „radioaktiv“ versprach schnelle Heilung, wenn das Präparat nur stark genug war. Bald war Radium die teuerste Ware dieser Zeit (bis zu 200.00 Reichsmark pro Gramm). In Folge dessen, wurde der Abbau von Uranerzbergbaus deutlich ausgeweitet.

 

Radioaktive Produkte:

  • Radioaktive Erde für Moorpackungen

  • Radioaktive Zahncreme

  • Radiumbier

  • Radiumhaltiges Haarwasser

  • Uhren mit radioaktiven Leuchtzifferblättern

Die Auswirkungen auf das menschliche Gewebe waren allerdings in noch nicht Weise erforscht.

1906

Starke radioaktive Wässer werden in Jachymov erschlossen und man errichtete ein Kurbad von Weltrang.

1908

Die Suche radioaktiver Wässer in Sachsen beginnt (Prof. Schieffner und Ing. Weidig von der Bergakademie Freiberg im Auftrag des Königlich Sächsischen Finanzministeriums).

1909

Erfolgversprechende Quellen werden im Schlemaer Markus-Semmler-Stollen erkundet. (Wasserlösestollen des Schlemaer-Schneeberger Bergbaureviers)

1911

Ernest Rutherford entdeckt, dass ein Atom aus einem extrem kleinen, dichten Kern besteht.

1913

Erste Heilwasserausgabe von radioaktivem Wasser in Oberschlema. Niels Bohr stellt fest, dass Elektronen gesetzmäßig den Atomkern umkreisen.

1918

Das Radiumbad Oberschlema eröffnet sein Kurgebäude. Die ersten Kurgäste reisen nach Oberschlema.

1919

Niels Bohr entdeckt das Proton im Atomkern.

1932

Der Engländer James Chadwik entdeckt das Neutron und leitet damit das Atomzeitalter ein. Albert Einstein entwickelt seine Revolutionäre Relativitätstherorie (E = m*c²). Sie leitet eine neue Ära in der physikalischen Forschung ein, weil damit die Energie der Masse gleichgestellt wird.

1933

Der ungarische Physiker Leo Szilard beweist theroretisch, dass die Spaltung von Atomkernen möglich ist. Eine Kettenreaktion wäre die Folge.

1938

Otto Hahn, Fritz Strassmann und Lise Meitner entdecken die Kernspaltung, d.h. dass ein schwerer Atomkern durch die Bestrahlung/Beschuss mit Neutronen, in 2 verschieden schwere Bruchstücke zerfällt.

1939

Mehrere Wissenschaftler (u.a. Fermi und Szilard) führen den theoretischen Nachweis, dass eine Kettenreaktion infolge Kernspaltung möglich ist. Szilard war als Jude einer der ersten Flüchtlinge vor dem Nationalsozialismus. Er erkannte den möglichen militärischen Nutzen seiner wissenschaftlichen Arbeit und drängte Albert Einstein, einen Brief an den Präsidenten der USA, Roosevelt, zu schreiben. In diesem Brief wurde vor der Gefahr gewarnt, dass Deutschland eine Atombombe mit fürchterlicher, sogar kriegsentscheidender Vernichtungswirkung entwickeln. In Zuge dessen wurde ein Commitee on Uranium berufen, welches die Aufgabe hatte, die Möglichkeit des Baus einer Atombombe zu prüfen. Sowjetische Physiker hielten die Überlegungen, die Kernspaltung für militärische Zwecke zu nutzen, für äußerst zweifelhaft. In Deutschland wird die Ausfuhr von Uran verboten und die Uranvorräte werden gesichert.

1941

In Großbritannien wurde durch das MAUD-Komitee festgestellt, dass der Bau einer Atombombe möglich sei und diese Waffe

1943

bereitgestellt werden könnte. Der Präsident der Vereinigten Staaten gibt die Order eine Nuklearwaffe zu entwickeln.

1942

In den USA beginnt im Januar der Bau der Atombombe. 1943 wird eine weltweite Erfassung aller Uranvorräte und Lagerstätten erfasst und die Möglichkeit angestrebt, diese unter amerikanische Kontrolle zu bringen. Das Bombenprojekt entwickelt sich innerhalb von 18 Monaten zum Großprojekt. Zum Kriegsende sind mehr als 40.000 Mitarbeiter beschäftigt. In der Sowjetunion steht die Spionage im Vordergrund. Die eigene Entwicklung wird nur langsam begonnen und die bereitgestellten Ressourcen wurden in keiner Weise den Erfordernissen des Atomprojektes gerecht.

1945

Einstein und Szilard sprechen sich in einem Brief an den Präsidenten der USA, gegen den Einsatz einer Atombombe aus.

Am 16.07.1945

wird die erste Atombombe der Welt in der Wüste von New Mexiko gezündet. (eine Plutoniumbombe)

06.08.1945

Atombombenabwurf auf Hiroshima (Japan)

09.08.1945

Atombombenabwurf auf Nagasaki (Japan), Beide Bombern, welche nicht mehr kriegsentscheidend waren, aber als Vergeltung für Pearl Harbour dienten, töteten 155.000 Menschen. Ehemalige Verbündete werden zu feinden. Ab Mai 1945 beginnen die Erkundungsarbeiten im tschechischen Jachymov und im Erzgebirge. Die USA definiert Atombomenziele der Sowjetunion (Industrie- und Regierungszentren).

1946

Im Mai beginnt die sowjetische Militäreinheit, Feldpost Nr. 27 304, mit der Uransuche und mit Gewinnungsarbeiten und Johanngeorgenstadt und in Oberschlema. Im Juni ist das Bergwerk Sachsenert AG in Johanngeorgenstadt wieder in Betrieb und Bergleute werden in Arbeit vermittelt. Weil die Arbeitskräfte nicht ausreichten, wurden auch Frauen eingesetzt.

Ab August

erfolgten die ersten Uranlieferungen an die Sowjetunion. Am 24.12.1946 gelingt im Moskauer Labor die erste atomare Kettenreaktion.

1947

Im Mai wird in der Sowjetunion der Beschluss zur Gründung einer staatlichen Aktiengesellschaft gefasst. Dieses Uranerzbergbauunternehmen wird aus Geheimhaltungsgründen als Staatliche Aktiengesellschaft der Buntmetallindustrie „Wismut“ bezeichnet. Die Uranlieferungen werden als Reparationsleistung festgeschrieben. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Moskau. Am 02.07.1947 wird eine Zweigniederlassung in Aue angemeldet. In diesem Jahr wurden 150 Tonnen Uranerz in die Sowjetunion geliefert. Es beginnt die Rekrutierung von Arbeitskräften in der gesamten sowjetischen Besatzungszone.

1949

Am 29.10.1949 wird auf dem Versuchsgelände in Kasachstan die erste sowjetische Atombombe gezündet

1950

Der Präsident der USA Truman ordnete den Bau einer Wasserstoffbombe an, deren Sprengkraft die der Atombombe um ein Vielfaches übersteigt.

1952

Die erste Wasserstoffbombe wird am 1.11.1952 von den USA auf dem Winiwtok-Atoll im Pazifik gezündet.

1953

Am 12.08.1953 erfolgt die Zündung der ersten sowjetischen Wasserstoffbombe.

1990

Die Politische Wende führte zum Stopp des Abbaus von Uranerzen in Schlema. In den Jahren nach der Wiedervereinigung wurden die Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus saniert.

 

 

Die Rüstungsspirale dreht sich weiter und hat auch nach Beendigung des „Kalten Krieges“ und den ersten Schritten zur Abrüstung in den 80er Jahren durchaus kein Ende erreicht. Heute besitzen neben den „klassischen Atommächten“ USA, Russland, Frankreich, England und China mit Sicherheit auch Länder wie Indien, Pakistan und Nordkorea; mit hoher Wahrscheinlichkeit Südafrika, Iran und Israel einsatzfähige Atomwaffen. Es kann zu keiner Zeit garantiert werden, dass dies Waffen nicht zum Einsatz kommen.